O.Nerka - Luscht uf Lachs

Wildlachs nachhaltig gefischt in Alaska.



Bleiben Sie am Ball. Es ist mir wichtig, dass Sie über das Neuste bei O.Nerka, der Bristol Bay und der Wildlachsfischerei Bescheid wissen. Sollte es sonst noch etwas geben, was im entferntesten Sinn auch von Relevanz sein kann, so  wird es auch da notiert. 
Von all den Neuigkeiten, die hier zu stehen kommen, habe ich Wind erhalten. Gibt es etwas, was mir noch unbekannt blieb, so geben Sie mir Bescheid!  Auch jene Nachricht könnte  seinen berechtigten Platz hier verdienen.

Bristol Bay Sockeye Noch Frischer?

Dezember 2023
Sockeye aus der Bristol Bay könnte nächstes Jahr noch frischer werden. Das ist so, wenn es nach der Firma Northline Seafoods geht. Die Firma ist voll im Gang eine neue Fischverarbeitungsfabrik zu bauen. Um Landkauf zu kümmern muss sie nicht! Die Fabrik wird ein Schwimmende sein. Hier können die Fischer ihren Fang direkt im Fanggebiet verarbeiten lassen. Bis anhin ist nur die Entgegennahme der Sockeyes im Fanggebiet. Die grossen Mutterschiffe fahren dann spätestens bei erreichtem Füllstand züruck ans Land, wo sie die aktiv gekühlten Fische der Fabrik überliefern.
Auf den ersten Blick wirkt das vorteilhaft bzgl. Frische, welcher der Kunde erhält. Aber wie bei Fleisch muss Fisch erst die Totenstarre überwunden haben bevor eine Verarbeitung mit guter Qualität möglich ist. Die Totenstarre kann knapp 24 Stunden dauern insbesondere bei kalter Lagerung auf dem Mutterschiff. So wäre es nicht erstaunlich, wenn der frische Fang auch auf den schwimmenden Fischfabriken noch erst ein paar Stunden gelagert wird.
Noch unklar ist der Vorteil bzgl. Dieselverbrauch. Das Hin- und Herfahren braucht natürlich ordentlich Kraftstoff. Muss das Schiff nicht fahren, so fällt dieser Verbrauch weg. Aber diese Schiffe können einiges mehr als nur Fische entgegennehmen und and Land fahren. Die Verarbeitung und Kühlung ist nicht ohne Kraftstoffausstoss möglich. Dieser Kraftstoff wird von Erdöl stammen; das ist für sicher. Die Verarbeitungszentren an Land können mit saubereren Strom betrieben werden; ob das der Fall ist, wäre zumindest zu hoffen!
Nun also warten wir gespannt ab, ob Northline Seafoods nächstes Jahr einen Sockeye mit gehobenerer Qualität auf den Markt bringt.

Info: SeaFoodSource

Lachs, Wichtige Fische fürs Ökosystem

November 2023
Lachse spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Leider gibt es keine anadrome Wildlachse mehr hier in der Schweiz.  Bevor der Europäer  sie überfischt, verdrängt und ihr Lebensraum zerstört hat, konnte man den Atlantischen Lachs (S. salar) auch in den Gewässern der Schweiz finden. Bei diesem Lachs handelt es sich genau genommen um eine ganz andere Art im Vergleich zu den Pazifischen Wildlachse. Sie gehören der Familie Salmo und nicht der Familie Oncorhychus.  Ähnlichkeiten haben sie trotzdem. Insbesondere die rosa  Farbe erinnert den Käufer im Lebensmittelladen an (Wild-)Lachs. Ohne das richtige Futter, wäre diese Farbe jedoch nicht.
 Schon länger wird gearbeitet, dass anadrome Fische wieder via den Rhein in die Schweiz kommen. Dazu gehören Renaturierungsansätze, Flussläufe wieder zugänglich machen und Barrieren im Fluss mit Überwindungsmöglichkeiten (z.B. Fischtreppen) ausstatten. Einige Erfolge konnten schon nachgewiesen werden. Es bestehen nun Projekte um Wiederansiedelung vom S. salar in der Schweiz zu spedieren. Es werden Orte evaluiert, wo die Lebensräume und die Flusszugänge  vorhanden sind. Dort sollten in den nächsten Jahre gezüchtete Exemplare aus wilden Genen ausgesetzt werden. O.Nerka wünscht dem Projekt viel Erfolg und unterstreicht zur selben Zeit, dass es in naturbelassenen Regionen wie Alaska nicht so weit kommen darf! Wildfang ist aber trotzdem möglich. Die Bristol Bay zeigt wie: aufgeklärte Fischer in Kombination mit Kontrolle und Regeln von mehreren Instanzen.

Hungrige Schwertwal - Weniger Chinook Wildlachs

November 2023
Die Bristol Bay Sockeye Fischerei ist teilweise betroffen, wenn die Chinkook Bestände tief sind. Das gab es in der vergangenen Sommersaison 2023 zu spühren, da die Fischer öfters ihre Netze am Trockenen lassen mussten damit die wenigen Chinooks freie Bahn in ihre Laichgewässer haben konnten. Trotz diesen Bemühungen waren die Zählungen von Chinooks an den Süsswasserschleusen dürftig.
Ein grosses Problem liegt an der Klimaerwärmung, da die wärmeren Gewässer das ganze Ökosystem ausser Balance bringen. Zum einen wünschen die Chinooks kühleres Wasser. Sie müssen neue Gebiete besiedeln. Gibt es dort auch genug Futter? Das ist nicht  selbsverständlich, denn die Gebiete der Nahrungsquellen verschieben sich auch falls sie das können(!). Eine gleichmässige Verschiebung ist nicht gegeben.  
Auch Chinooks werden gerne gefressen und das nicht nur von Menschen. Neue Erkenntnisse zeigen, dass Schwertwale möglicherweise vermehrt ihre Finger (oder eher Flossen) im Spiel haben: die Schwertwalpopulationen steigen und Chinooks fallen öfters auf Menu dieser gefrässigen Wale. Das würde erklären warum nicht nur die Anzahl Chinooks dezimiert ist, sondern auch warum ihre Körpergrösse reduziert ist. 
Natur ist Natur. Das Problem beheben durch direkte Jagt auf die Schwertwale steht nicht zur Verfügung. Möglicherweise sind auch wir Schuld, dass die Anzahl Schwertwale zunimmt, denn auch das könnte eine Folge der Klimaerwärmung und der entsprechenden  Ökosystemverschiebung sein.
Ob Schwertwale nun als Freund oder Feind gilt, ist dahingestellt; Beifang jeglicher Art ist ein Tabu! Vermutlich wegen der steigenden Schwertwalpopulation gelangen auch sie öfters in die Netze der Schleppfischer um Alaska.  Dieses Jahr ist die Anzahl alarmierend! Es kammen 8 der 9 gefangenen Schwertwale  ums Leben. 
Die Schleppfischerei ist eine Öko-Katastrofe! Sie zerstört die marinen Böden, vernichtet wertvolle Wohnräume und ist bekannt für einen enormen Beifang. Das zerstört den Ruf der Fischerei, auch diejenige der Sockeye-Fischerei in der Bristol Bay von Alaska. Getrost kann man aber bleiben, denn in der Bristol Bay ist die Schleppfischerei verboten. Sockeye dürfen nur mittels Kiemennetze  von vorgegebener Maschengrösse und Netzdimensionen  ans Land gezogen werden. Während der gezielten Sockeye Saison in der Bristol Bay landen nur Wildlachse in die Netze.

Vorläufiger Fischerei-Saison Rapport für Bristol Bay 2023

Oktober 2023
Die ADFG hat einen provisorischen Saisonrapport der Bristol Bay Fischerei für 2023 veröffentlicht. Darin wird klar, für Sockeye war dieses Jahr gar nicht so übel. 40.6 Mio Sockeyes sind von den Fischern gefangen werden. Das ist eine überdurchschnittliche Menge an retournierten Sockeyes bzgl. des Zwanzigjahresdurchschnitt.
Die Sockeyes waren tendenziell ältere 3-Jahres Fische, was heisst, dass sie 3 Jahr im Pazifik getummelt haben.  Entsprechend sind sie mit durchschnittlich 5.5 Pfund auch etwas schwerer. 
Erfreulich ist, dass die Anzahl an Sockeyes, welche in die zufliessenden Gewässer der Bristol Bay gelangt sind, in allen fünf Bristol Bay Fanggebiete über der Mindestquote liegt. 
Leider sieht es für die Chinooks, Chums und Coho Wildlachs weniger erfreulich aus. Diese werden nicht aktiv gefischt, da sie nicht primär in den Zufliessgewässer der Bristol Bay ihr Laichgebiete haben. Trotzdem werden auch sie als Nebenertrag gefischt. Von allen drei dieser Wildlachssorten sind weniger Fische retourniert als erwünscht, es wurden unterdurchschnittliche Mengen gefischt und die Mindestquoten der Laichgänger wurden nicht erfüllt. Welche Massnahmen das für die Bristol Bay Sockeye-Fischerei der kommenden Saison 2024 haben wird, wird sich noch zeigen. Eine ökologisch nachhaltige  Entscheidung ist im Sinn von O.Nerka!

Kein Neues Offshore-Drilling vor Alaska

Oktober 2023
Die Ölfirmen haben wenig Interesse an den Ölfeldern in den Bundesgewässer an den Küsten von Alaska. Ausschreibungen zu möglichen Bohrfelder wurden entsprechend zurückgezogen. Die Biden Administration hat das veranlasst, denn die Felder im Golf von Mexiko genügen, um ein Windkraftwerkpark in Küstennähe  zu realisieren. Fragezeichen? Ja, diese Projekte wurden im Inflation Reduction Act vom US Kongress gekoppelt; zu wenig Offshore Ölfelder, dann meint der US Kongress  soll es auch keine Offshore Windparks geben können. (da fragt man sich...)

Infos von:  Alaska Beacon

Pebble Mine Noch Nicht Ganz vom Tisch

September 2023
Im Zuflussgewässer der Bristol Bay, hat die Firma  Northern Dynasty Minerals  es auf ein grosses Erzabbauprojekt gesehen, die Pebble Mine. Zur Freude der Alaskaner, insbesondere der Fischer, indogenen Befölkerung, Tourismusbranche und Naturliebhaber, wurde das Projekt durch die EPA früher im Jahr gestoppt.
Nun will die  Firma, den Entscheid anfechten. Auch der Gouverneur von Alaska soll da involviert sein. Die Befölkerung von Alaska ist dagegen und wehrt sich weiter! Die EPA bleibt auf ihrer Seite. Wir wünschen auf einen endgültigen Sieg zum Schutz der Umwelt, dem Ökosystem und der Wirtschaft von Alaska.

Infos von:  Anchorage Daily News, Seafood Source, The Associated Press

Das Geschäft Läuft Weiter: Vorhersagen für 2024

September 2023
Knapp ist die Saison zu Ende, so denken die Fischer schon wieder an die Nächste. So habe ich es auch miterlebt als ich in der Bristol Bay dabei war, denn einerseits freuen sich die Fischer einander wieder zu sehen. Obwohl sie wirtschaftlich Konkurrenten sind, sind sie gute Kollegen in der Zeit dazwischen.  Auch denken die Fischer an die Reparaturen, Upgrades und Materialbeschaffungen, welche für die nächste Saison  organisiert werden müssen. Aber natürlich denken die Fischer auch ans Portemonnaie, was äquivalent ist zu wie viele Sockeyes werden in der nächsten Saison erwartet. 
Die Modellen haben gerechnet; so sind die ersten Zahlen für die Sockeye Saison 2024  publiziert.  Es werden weniger Sockeyes, also nur knapp 40 Mio. erwartet. Die Fische sollen hauptsächlich 2-Jahr Fische sein, also solche, die nach 2 Jahre im Pazifik zur Leichung zurückkehren. Und deren Grösse könnte auch etwas  kleiner sein.
Hmmm... es sieht etwas düsterer aus. Es gibt aber noch Hoffnung, denn diese Vorhersage wurde sehr früh und aus den bisher vorhandenen Saisondaten der vergangenen 2023 Saison  generiert. Es besteht  eine eher grössere Fehlermarge bei diesen Vorhersagen.

Infos von:  KDLGBBRSDA, FRI Rapport

Bristol Bay Sockeye-Sommerfischerei zu Ende

August 2023
Die Sockeye Sommer-Fischerei 2023  in der Bristol Bay ging anfangs des Monats zu Ende.  Eine grafische Zusammenstellung für Sockeye ist unten zu sehen. Im Vergleich zu den beiden Vorjahre 2022 und 2021, sowie auch der 5-Jahres Durchschnitt, sind  anzahlmässig weniger Sockeyes gefangen worden. Einen  Grund liegt darin, dass zur Schonung der Chinook Wildlachse, die Fischerei zeitlich mehr eingeschränkt war.   Ob die diesjährigen Massnahmen für die Chinook Bestände Erfolg bring wird, sehen wir erst nach einer Handvoll Jahre. Bis dahin heisst es: fischen mit Vorsicht!
Mit gutem Gewissen dürfen wir zum Glück unseren Sockeye Wildlachse aus der Bristol Bay geniessen: trotz kleinerem Fang, liegt die Anzahl Rückkehrer im erwarteten Bereich (rote Schattierung in der Grafik unten). Eine natürliche Schwankung der Bestände gab es schon immer.
Was das Durchschnittsgewicht und -alter der gefangenen Fische anbelangt, ist noch nicht ausgewertet; letztes Jahr waren die Sockeyes, trotz reichlicher Anzahl, auf der kleinen Seite und jung. Dieses Jahr wurden grössere erwartet. Und so lautet glücklicherweise die Nachricht der retournierten Fischer! Im erwarteten Saisonrapport wird man sehen, ob die Zahlen auch dafür sprechen. 

Bristol Bay Sockeye Saison hat begonnen.

Juni 2023
In der Bristol Bay hat die Sockeye Saison am 10. Juni angefangen. Wie üblich stehen den Fischern fünf Gebiete zur Verfügung, wo sie  ihre Netze ins Wasser tun können. Allerdings heisst Saisonbeginn nicht automatisch, dass die Fischerei auch im Gang ist! Um die Fischbestände für zukünftige Jahre sicher zu stellen, ist das Fischen noch nicht erlaubt. Sobald genügend Wildlachs in die Flüsse gelangt sind, dürfen die Fischer langsam beginnen ihre Motoren zu starten. Bis dann heisst es geduldig vor Ort warten.  Das kann an den Nerven zerren, denn keine Fische in den Netze heisst auch kein Einkommen. Gegen Ende Juni hat das Warten meistens sein Ende.  So fing auch dieses Jahr im Nushagak District (eines der fünf Gebiete in der Bristol Bay) das Fischen am 24. Juni an.  

Wir wünschen den Fischern viel Erfolg und zeitgleich vielen Lachse eine freie Bahn in ihr Laichgebiet.

Wildlachsfischerei trotz Wasserkraftwerk: Geht das?

Mai 2023
Der Nuyakuk River ist die Wasserstrasse vom Tikchik und Nuyakuk See in die Bristol Bay. Diese  Seen und der Fluss bieten das, was Wildlachse benötigen, um eine gesunde Generation nach der Anderen zu sichern. Entsprechend ist Vorsicht gefragt, auch wenn es um grüne Energie geht. In der Nähe des Tikchik  See ist ein Flusskraftwerk gedacht. Bevor es so weit kommt, muss man mit Studien abklären, ob sich das unter anderem mit der Wildlachsfischerei vereinen lässt.  Über zwei Jahre folgt nun eine Studie vor Ort.

Bristol Bay: Eine Regulierte Wildlachsfischerei

Mai 2023
Das Fischen für Wildlachs in der Bristol Bay wird kontrolliert. Fischerboote dürfen z.B. die Maximallänge von 32 ft. nicht überschreiten. In der vergangenen Zwischensaison,  als die Boote am Trockenen standen, wurde kontrolliert. Nicht alle Boote haben diese Längenbegrenzung eingehalten. Auf Saisonanfang  (Juni 2023) wird es ernst: wer die Regeln nicht beachtet muss mit einer saftigen Busse rechnen! Leistungsfördernde Bootsanpassungen werden nicht toleriert.

2023: Keine Wildlachsfischerei in Kalifornien

April 2023
Auch in Kalifornien gibt es Wildlachse. Leider waren deren Bestände viel früher vom Menschen entdeckt  als jene in Alaska. Somit kam es dort zu einem Wettfischen   als noch Regulationen  fehlten bzw. nicht kontrolliert wurden. Zusätzlich befindet sich ihr Laichgewässer in einer Region, wo der Mensch stark  zu seinen Gunsten gewirkt hat: kontrollierte Flussläufe, weniger Überschwemmungsland und unüberwindbare Wasserkraftwerke. Im Gesammten heisst das, dass die Lachsbestände von Kalifornien bis Washington stark zu kämpfen haben. Zum Glück wird gehandlet. Das NOAA  beschliesst zu Gunsten des Königslachse, die Wildlachsfischerei (kommerziell und sport) für das kommende Jahr 2023 einzustellen. 

Die Klimaveränderung merken auch Wildlachse

April 2023
Eine neue Studie der Pazifischen Wildlachsbestände zeigt, dass die Klimaveränderung das Migrationsverhalten verändert. So verschiebt sich z.B. das Zeitfenster, wann die Lachse ihr Laichgewässer aufsuchen.  Diese Veränderung ist einen Grund mehr auf eine sichere Nummer zu setzen: Lachspopulationen dürfen nicht zusätzlich gestresst werden. Wir müssen sicherstellen, dass ihr Futter vorhanden bleibt und ihr Laichgewässer zugänglich und sauber sind. 

Sockeye Bestände hoch - Königslachs im Tief

März 2023
Die Sockeye Wildlachsbestände (Oncorhynchus nerka) in der Bristol Bay von Alaska sind seit einigen Jahren hoch. Die Sockeye Fischer haben Rekordjahre erlebt. Leider gilt das nicht für alle Wildlachse. Der Königslachs (Oncorhynchus tshawytscha, Chinook) wird seit einigen Jahren immer rarer und rarer. Dieser Wildlachs ist der Grösster, Kräftigster und Fettigster  und somit auch der beliebtester für Sportfischer sowie auch im kulinarischen Umfeld.
Um diese Spezies zu schützen muss mit Recht gehandelt werden. Die Fischerei in der Bristol Bay schaut da nicht weg. Es wurde kürzlich beschlossen, dass die Sockeye-Fischerei zum Wohl der Königslachse eingeschränkt wird.  Im Klartext heisst das, dass in der kommenden Saison 2023, mehr Lachse insgesammt die Flüsse hochschwimmen können. D.h. mehr Königslachse sollten ihr Laichgewässer erreichen können. Eventuell werden dadurch zu viele Sockeyes ihr Zielgewässer erreichen. Die Folgen werden ab 3 bis 5 Jahre zu spüren sein. 

Infos von : Public Radio for Alaska's Bistol Bay,   Homer News und BBRSDA.

Bristol Bay Fischerei gerettet  - Pebble Mine kommt nicht

Januar 2023
Endlich ist das Erzabbauprojekt am Iliamna Lake beerdigt. Da sind auch die Wildlachsfischer aus Bristol Bay  von Alaska durchaus glücklich. Dieser See ist eines der Hauptlaichgewässer der Wildlachse, die via der Brisol Bay von ihrem Leben im Meer  zurückkehren. Im Fall eines grossen Minenprojekts, wie die Pebble Mine, steht die Naturbelassenheit und die Wasserqualität  auf wackeligen Beinen. Die EPA hat das erkannt und den Schlussstrich gesetzt. 
Es ist klar, wir Menschen sind von diverse natürliche Ressourcen abhängig. Dazu gehören auch Minerale aus dem Erzabbau. Wirtschaftlich muss sich einen Erzabbau aber mehr Nutzen bringen als Kosten verursachen. Im Fall der Pebble Mine sind die wirtschaftlichen Kosten zu hoch, denn die Wildlachsfischerei und die Tourismusbranche von Alaska zählen darauf, dass die Lachsbestände hoch bleiben und die Natur unversehrt bleibt. 

Infos von: EPANRDC, SpectrumNews1

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